Auswärtsniederlage für den FCT

Mit 1:0 muss sich das Team geschlagen geben (Foto: Norbert Herrmann)

Bezirksligamannschaft verliert beim TSV Ergoldsbach mit 1:0 und verschießt dabei einen Elfmeter

Mit einer unnötigen Niederlage im Gepäck und tief hängenden Köpfen trat die erste Mannschaft am vergangenen Samstag die Heimreise aus Ergoldsbach an. Nach 90 Minuten musste man sich dem heimischen TSV mit 1:0 durch ein Tor von Toptorjäger Martin Stoller geschlagen geben. Nach der soliden Leistung am vergangenen Spieltag ein herber Dämpfer für das junge Team, welches es erneut nicht schaffte eine konstante Leistung abzurufen. Nach einer guten Anfangsphase schlichen sich immer wieder Fehlpässe ein, die Abstimmung funktionierte nicht und vor allem in Halbzeit Eins präsentierte man sich zu passiv. Personell gab es kaum Veränderungen, für den verletzten „Willi“ Haas rückte Philipp Zahn in die Startformation. Die ersten Offensivbemühungen gehörten dem Gast, nach einem Steckpass von Franz Gruber auf Jonas Schreiner konnte der Torwart klären, ein anschließender Volley-Abschluss von „Maxi“ Huber nach schönem Spielzug ging deutlich drüber. Nach elf Minuten jubelten die Grün-Weißen als sich die FC-Abwehrreihe nach einem Einwurf unsortiert zeigte, und Torjäger Stoller mehr oder weniger unbedrängt aus fünf Metern zur Führung köpfen konnte. Ein ärgerlicher Gegentreffer, zumal die Kommandobrücke die Qualität des Topstürmers sicherlich erwähnt haben dürfte. Die FC-Jungs zeigten sich in der Folgezeit wenig schockiert und kamen nach knapp 20 gespielten Minuten durch Eckstößen zu weiteren Tormöglichkeiten, doch Maximilian Huber und Franz Gruber verpassten hier jeweils knapp. Die große Chance auf 2:0 zu erhöhen gab es für den TSV in der 23. Minute, hier konnte FC-Keeper David Meißner mit einer tollen Parade aus kurzer Distanz klären. Ergoldsbach war nun besser im Spiel, und hatte nach einer halben Stunde erneut eine Großchance, als Martin Stoller mit einem wuchtigen Kopfball den FC-Schlussmann zu einer weiteren Glanztat zwang. Der Gast war weiterhin bemüht, den Einsatz und die Laufbereitschaft kann man den Spielern nicht absprechen, doch in vielen Spielsituationen konnte man keine klare Linie erkennen, es fehlte an Entschlossenheit.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel hektischer, auch das Niveau der Partie hatte drunter zu leiden. Ergoldsbach agierte in Halbzeit Zwei defensiver, Teisbach hatte mehr Ballbesitz, ohne sich jedoch große Chancen zu erarbeiten. Völlig berechtigt bekamen die Weiß-Blauen nach knapp einer Stunde einen Foulelfmeter zugesprochen, als Franz Gruber im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Kapital konnte man daraus ärgerlicherweise nicht schlagen, TSV-Schlussmann Maximilian Stadler konnte den Schuss von Jonas Schreiner parieren. Mit der Einwechslung von Valentin Harlander wurde das Offensivspiel der Gäste etwas gefährlicher. In der 75. Minute verpasste Harlander nach schöner Hochleitner-Flanke knapp. Nur wenige Minuten später jubelte der zahlreich mitgereiste FC-Anhang, doch das Tor von Valentin Harlander zählte aufgrund einer angeblichen Abseitsposition nicht. Die Schlussphase brachte noch mehr Aufregung, die Zweikämpfe wurden nun härter geführt, und auch Schiedsrichter Piermeier, welcher bis dahin eine gute Leistung zeigte verlor etwas den Faden und stellte FC-Kapitän Marcel Hochleitner in der 85. Minute nach einem völlig harmlosen Foul zum Unverständnis beider Fanlager mit Gelb-Rot vom Platz. Ergoldsbach verteidigte in den Schlussminuten leidenschaftlich, der FCT konnte der Niederlage nichts mehr entgegensetzten und muss am Ende eine äußerst bittere Pille schlucken. Coach Harlander hatte sich das Gastspiel durchaus anders vorgestellt: „Wir haben es wieder nicht geschafft über die komplette Spielzeit eine konstante Leistung abzurufen. In Halbzeit Eins waren wir zu passiv. Auch ein Elfmeter half uns nicht ein Tor zu erzielen. Wenn man am Ende so verliert ist das frustrierend, im nächsten Spiel müssen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen“.

Aufstellung FCT: David Meißner, Marcel Hochleitner, Sebastian Weber, Stefan Ruder, Philipp Zahn, Alexander Rauscher, Simon Guggenberger (61. Valentin Harlander), Maximilian Huber, Jonas Schreiner, Florian Ibel (72. Tim Stein), Franz Gruber