FC Teisbach rutscht auf Abstiegsrang
+++ Erste Mannschaft verliert ihr wichtiges Auswärtsspiel in Roding mit 0:1 +++
Teisbach// Der Abwärtstrend des FC Teisbach setzt sich auch nach dem 27. Spieltag weiter fort. Im richtungsweisenden Kellerduell musste sich die Mannschaft von Trainer Florian Baumgartl beim TB Roding mit 0:1 geschlagen geben. In einer insgesamt niveauarmen Partie war der Sieg der Gastgeber zwar knapp, aber nicht ganz unverdient. Personell musste Weiß- Blau in diesem Spiel auf wichtige Akteure verzichten: Neben den Langzeitverletzten fehlten auch Kapitän Franz Gruber sowie Philipp Meindl und Sebastian Weber. Vor knapp 200 Zuschauern entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung, in der beide Teams zwar bemüht waren spielerische Akzente zu setzen, jedoch häufig an Ungenauigkeiten im Aufbauspiel scheiterten. Bereits in der 3. Minute sorgte eine strittige Szene für Diskussionen: Lukas Meindl kam im Strafraum zu Fall, doch der Schiedsrichter entschied auf „Schwalbe“ – eine fragwürdige Entscheidung, ein Elfmeter wäre im Rahmen des Möglichen gewesen. In der Folge blieb die Partie zerfahren, viele Zweikämpfe prägten das Geschehen. Mitte der ersten Halbzeit kam Roding etwas besser auf und erspielte sich zwei gute Möglichkeiten nach einem schnellen Angriff sowie einer Standardsituation. Der FCT hingegen tat sich schwer, klare Offensivaktionen zu kreieren, und näherte sich erst nach rund einer halben Stunde erstmals gefährlich an: Nach einer Ecke setzte Valentin Harlander einen Kopfball knapp neben das Tor. Die beste Chance der ersten Hälfte gehörte jedoch den Gastgebern: Kurz vor dem Pausenpfiff lief Niklas Wolfram nach einem Steckpass allein auf das Tor zu, verzog jedoch knapp. Insgesamt spiegelte die torlose Halbzeitpause den Spielverlauf wider, in dem sich beide Mannschaften weitgehend neutralisierten. Nach dem Seitenwechsel kam Teisbach etwas engagierter aus der Kabine und setzte direkt ein Ausrufezeichen als Co-Spielertrainer Florian Wischinski mit einem sehenswerten Volleyschuss nur knapp die mögliche Führung verpasste. Dennoch blieb das Spiel weiterhin von vielen Zufällen geprägt, klare Kombinationen blieben auf beiden Seiten Mangelware. In der 70. Minute hatte der FCT dann Pech als Valentin Harlander seinen per Kopfball am Pfosten scheiterte. In der Schlussphase verlagerte sich das Geschehen wieder zunehmend in die Hälfte der Gäste. Roding agierte nun zielstrebiger, während Teisbach vor allem defensiv gefordert war. In der 80. Minute musste sich FCT-Keeper Markus Vesely mit einer starken Parade auszeichnen, wenig später scheiterte Tobias Ederer mit einem Distanzschuss am Aluminium. Die Entscheidung fiel schließlich in den Schlussminuten – und erneut sorgte eine umstrittene Szene für Gesprächsstoff. Nach einem Foul entschied der Unparteiische auf Strafstoß für Roding. Die Gastgeber ließen sich die Chance nicht entgehen und verwandelten durch Torjäger Yusuf Babat zum entscheidenden 1:0, welches bei den Gästen für hängende Köpfe sorgte. Florian Baumgartl fand nach Abpfiff deutliche Worte: „Ein Spiel, das zu kaum einem Zeitpunkt Landesliga-Niveau erreicht hat. Neben je einem Alutreffer hatte jedes Team die eine oder andere Halbchance. Da passt es ins Bild, dass ein Strafstoß das Spiel entschieden hat“, erklärte Teisbachs Trainer Florian Baumgartl nach der Partie und ordnete die Begegnung damit treffend ein. „Gratulation an Roding, das den Dreier nicht unverdient verbuchen darf. Bei uns sollte auch dem Letzten klar sein, dass wir aktuell zu Recht da stehen, wo wir stehen. Trotzdem werden wir den Kopf nicht in den Sand stecken.“. Durch die Niederlage rutscht der FC Teisbach erstmals seit vielen Wochen wieder auf einen direkten Abstiegsplatz ab. Roding hingegen zieht in der Tabelle vorbei und steht nun mit zwei Punkten Vorsprung auf die Weiß-Blauen auf dem Relegationsrang. Für Teisbach kommt es bereits am Karsamstag zum nächsten brisanten Punktspiel, wenn man auf heimischer Anlage den starken Mitaufsteiger DJK Vornbach empfängt.
Aufstellung FCT: Markus Vesely, Philipp Zahn, Bastian Attenberger (46. Simon Guggenberger), Stefan Ruder, Alexander Rauscher, Philipp Hopper, Konstantinos Christopoulos (86. Oliver Gabel), Jonas Schreiner, Florian Wischinski (68. Maximilian Meindl), Valentin Harlander, Lukas Meindl (60. Erkan Bagci). –dw-







