Geschichte


Eigentlich hat sie ja bereits 1920 begonnen, die Geschichte des kleinen niederbayerischen Fußballvereins. Und noch dazu, was manche Teisbacher nicht gern hörten in Schönbühl. Dort fand am 12. Oktober desselben Jahres auf dem Höfelschweiger Anger das erst Spiel unseres Clubs statt. Gespielt wurde gegen den FC Großköllnbach nachdem sich zwei Duzend junge Männer, überwiegend Bauernsöhne, im jetzigen Anwesen Westermeier entschieden haben, einen Fußballklub zu gründen.

Die Anfänge

Die Rahmenbedingungen waren alles andere als günstig. Nach dem ersten Weltkrieg fehlte es an allen Ecken und Enden. Die Bevölkerung hatte Vorbehalte gegen die Fußballer, hatte man doch auf den Bauernhöfen alle Hände voll zu tun, um den bescheidenen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Dennoch verstanden es unsere Gründerväter, beseelt von Fussballbegeisterung und dem Wunsch nach Geselligkeit die Schwierigkeiten immer wieder zu meistern. Das größte Problem war einen geeigneten Platz zu finden. Mehrmals musste in den ersten Jahren der Fußballplatz seinen Standort wechseln. Da die Grundstückbesitzer die Äcker und Wiesen landwirtschaftlich nutzen wollten, hieß es immer wieder ein neues Gelände einigermaßen fussballtauglich herzurichten. Von der Wiege des Vereins, dem Höfelschweiger Anwesen, zog man auf eine Wiese in den Gries und von da auf den Haslbeck Acker hinter dem damaligen Vereinslokal „Teisbacher Hof“. Die vierte und letzte Station links der Isar war dann ein Feld hinter dem Meierl-Anwesen, das allerdings nicht von ausreichender Größe war. Die Devise lautete damals: Wer eine Stunde am Spielfeld arbeitete, darf eine Stunde darauf Fußballspielen. Eine weitere Schwierigkeit war der Mangel an gegnerischen Mannschaften in der näheren Umgebung. Als einer der ersten Vereine in Niederbayern mussten größere Reisen unternommen werden oder man spielte des Öfteren gegen den Nachbarrivalen FC Dingolfing.
Als erster Vorstand wurde Josef Meier aus Höfen gewählt und der Verein nannte sich damals „Vereinigter Fußballklub Schönbühl“. Bezeichnend für die gesamte Vereinsgeschichte ist, dass bereits im Gründungsjahr eine 2. Mannschaft und eine Jugendmannschaft ins Leben gerufen wurden. Auch die Vereinsfarben weiß und blau blieb der FC bis heute treu. Als offizielles Gründungsdatum gilt der 2. Februar 1921 als der Verein beim Süddeutschen Fußballverband angemeldet wurde. Als Thomas Fischer, eine der schillersten Figuren in der Vereinsgeschichte, mit seinen Eltern 1922 nach Teisbach zog, trat auch der Fußballverein seine Reise über die Isar an. Der Verein nahm den Namen FC Teisbach an und Clublokal wurde das elterliche Wirtshaus, die heutige Gastwirtschaft Bachmeier. Fischer stellte am Kupferstein eine Wiese zur Verfügung, doch der weite Weg dorthin und die Überschwemmungsgefahr verdarben den Fußballern bald die Freude.

Den vorläufigen letzten Umzug unternahm man dann auf die näher gelegene Pfarrer-Wiese der Pfarrpfründestiftung Loiching. Nach größeren Schwierigkeiten, darunter auch polizeiliche Räumungen des Geländes, konnte dann doch ein Pachtvertrag auf 99 Jahre mit dem Generalvikariat des Bistums Regensburg abgeschlossen werden. Trotz einiger Erweiterungen bildet dieses Grundstück noch heute den Kern unserer Sportanlage.
Josef Weich war damals 1. Vorstand und er hatte mit großen Geldsorgen des Vereins zu kämpfen.
Mitgliedsbeiträge und Eintrittsgelder reichten damals nicht aus, um die Ausgaben zu decken und die Getreidespeicher von Schönbühl, wo die Spieler hin und wieder einen Sack Getreide einschaufelten, um ihn zu verkaufen, waren nicht mehr greifbar. Um die Vereinskasse etwas aufzubessern und die Disziplin der 1. und 2. Mannschaft zu steigern, wurde sogar ein Strafkodex erlassen. Rauchen und Biertrinken vor dem Spiel und unentschuldigtes Fernbleiben sowie Kartenspiel und andere Umtriebe während der Versammlung wurden unter Strafe gestellt. Das Strafmaß von 500 bis 1000 RM entsprach zur damaligen Inflationszeit dem Gegenwert von einem halben Liter Bier.
Mit Theateraufführungen und den Christbaumversteigerungen hielt man sich finanziell über Wasser.
Das herausragende sportliche Ereignis in den 20er Jahren war der Gewinn des Graf-Arco-Pokals im Jahre 1925 in Eichendorf. Dieser Pokal ist noch heute das Prunkstück in unserem Pokalschrank.
In der mehrtägigen Siegesfeier gelang Thomas Fischer nach der fußballerischen Höchstleistung ein weiterer, bisher unerreichter Rekord. Er trank den mit 3,5 Liter Bier gefüllten Pokal in einem Zuge aus. Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre stellte der FC Teisbach Meindl den niederbayerischen Jugendwaldlaufmeister und machte somit auch in der Leichtathletik von sich reden.
Auch fußballerisch war diese Zeit durchaus erfolgreich. Man spielte in der Kreisklasse gegen namhafte Gegner wie Vilsbiburg, Ergolding, Pfeffenhausen und Neufahrn. In diesem Zusammenhang sei auch die Leistung der Teisbacher Fuhrleute und Bulldogbesitzer angesprochen. Mit ihren Fahrzeugen transportieren sie die Fußballer kostenlos zu den Auswärtsspielen, sowohl Ludwig Hofmeier als auch Sebastian Schmid und der Viehhändler Georg Auggenthaler setzten ihre Fahrzeuge zu manch abenteuerlichen Reisen ein. Selbst Besuche beim Münchner Oktoberfest wurden mit dem Viehanhänger durchgeführt.
1929 wurde erstmals Alois Lex zum 1. Vorstand gewählt. Die großen Pfingstturniere mit ausgewählten Gastmannschaften wurden zu dieser Zeit eingeführt. Auch die Jugendarbeit erfuhr unter dem Jugendleiter Hans Hölzl einen Aufschwung.
Nach der Machtübernahme der Nationalisten fand am 29. Juli 1933 eine außerordentliche Generalversammlung mit dem einzigen Tagesordnungspunkt „Gleichschaltung“ statt. Alois Lex trat als Vorstand zurück und der SA-Tabellenführer übernahm die Versammlungsleitung. Als „Führer“ wurde Alois Lex einstimmig gewählt. Er benannte seine Mitarbeiter: Ludwig Hofer als Schriftführer, Josef Bernwinkler als Kassier, Josef Harrer und Bartl Reseneder als Beisitzer. Der Vertreter des Vereinsführers wurde Anton Heidobler. Trotz des politischen Wandels blieben die Schwierigkeiten im Verein dieselben. Gemeint ist die permanente Geldknappheit. Also griff man wieder zu dem bewährten Mittel der Theatervorführungen zurück, bei denen sich besonders Hedwig Lex besonders hervor tat. Der FC Teisbach hatte nun mehr 24 eingetragene Mitglieder, obwohl Mitte der 20er Jahre der Mitgliederstand über 100 lag. Jedes Vereinsmitglied musste einen Nachweis seiner arischen Abstammung aufweisen. 1938 gelang noch der Aufstieg in die A-Klasse, obwohl viele Spieler schon.

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Nach dem Krieg

Als 1945 der Krieg zu Ende war, war es wieder der FC Teisbach, der als einer der ersten Vereine in Niederbayern den Spielbetrieb wieder aufnahm. 1. Vorstand war damals Sebastian Schmid. Ihm zur Seite standen Anton Heidobler und Georg Auggenthaler. Ein Jahr später übernahm dann wieder Alois Lex das Amt des 1. Vorstandes, das er bis 1950 innehatte. In dieser Zeit des Wideraufbaus fand er eine große Unterstützung im Bereich der Jugendarbeit durch Rolf Asbach und Franz Brado. Die Schüler- und Jugendmannschaft wurde wegen der guten Betreuung und des fußballerischen Talents der Jugendlichen Kreismeister. Bemerkenswert ist, dass sich diese Mannschaften über all die Jahre zu regelmäßígen Wiedersehensfeiern trafen.
Obwohl es damals an fast allem fehlte, half man zusammen um für die Jugendmannschaften eine Fussballausrüstung zu bekommen. So wurden Strassenschuhe vom Schuster Georg Reiser zu Fußballschuhen umfunktioniert. Nachdem Alois Lex, inzwischen zur lebenden Legende geworden, im Jahr 1950 aus gesundheitlichen Gründen als 1. Vorstand abtrat, wurde einstimmig der heutige Ehrenvorstand Ludwig Meindl aus Schönbühl zum neuen Vorstand gewählt.
Das 30jährige Vereinsjubiläum in der Huberbräu-Halle war eine seiner ersten Aufgaben. Als 1956 Ludwig Meindl als Vorstand nicht mehr zur Verfügung stand, waren die folgenden Jahre geprägt von häufigen Führungswechseln. Ludwig Meindl, der dem schwerkranken Alois Lex versprochen hatte, sich zeitlebens darum zu kümmern, dass der FC Teisbach stets einen Vorstand hat, gelang es allerdings, jedes Jahr eine Vorstandschaft zusammenzubringen.
Einer der Sportlichen Höhepunkte der 50er Jahre, war der Sieg im Landratspokal im Jahre 1956, den die Jugend ebenfalls errang. Zur Fussballbegeisterung der Jugendlichen trug sicher auch der Sieg der Deutschen Nationalmannschaft bei der WM 1954 in der Schweiz bei. Die 1. Mannschaft spielte aber überwiegend in der C-Klasse (heutige A-Klasse). Das Spielfeld erfuhr damals eine erste Erweiterung. Auch wurde der „Buckel“ am oberen Tor begradigt. Das Ergebnis dieser Aktion war zwar für heutige Verhältnisse nicht gerade berauschend, aber wohl ausreichend, um den bis dahin üblichen Spott der Gegner einzudämmen.
1961 übernahm für 6 Jahre Georg Pavlik das Amt des 1.Vorstandes. Und im Jubiläumsjahr gelang auch gleich der Aufstieg in die B-Klasse unter dem konsequenten Trainer Michael Schmid. 3 Jahre später folgte wieder einmal der Abstieg in die C-Klasse. Der ehemalige Spieler und langjährige Kassier, Bartholomäus Angerstorfer übernahm das Training, was 1966 zur Meisterschaft, jedoch punktgleich mit Großköllnbach, führte. Das Entscheidungsspiel um den Aufstieg auf neutralem Platz in Marklkofen wurde unglücklich mit 3:5 verloren, ging aber trotzdem in die Vereinsgeschichte ein. Torwart Helmut Hofmeier wurde in der Anfangsphase schwer verletzt und der FC musste aufgrund der fehlenden Auswechselregel fast das gesamte Spiel mit 10 Mann bestreiten. Ein Jahr später war es dann soweit. Spielführer Adi Angerstorfer übernahm das Training und schaffte sensationell den Aufstieg in die B-Klasse Landshut. Damit begann die sportliche Glanzzeit des FC nach dem 2.Weltkrieg. Da kein Mannschaftsfoto aus dieser Zeit vorhanden ist, werden die Namen der Spieler genannt:
TW Werner Hähnel, RV Hans Bleichner, ML Werner Gangl, LV Heinz Rammelsberger, RL Hans Klimesch, Adi Angerstorfer, LL Elmar Manzinger, RA Georg Wieselsberger, Werner Brettl, Mst. H. Reitmeier, LA Hubert Schicker, Fred Heublein, HR Heinz Auggenthaler, HL Rudi Sperka. Zum Kader gehörten außerdem: Fred Giftthaler, Helmut Fuchs, Lorenz Veith, Karl Gabler. Bartl und Adi Angerstorfer sind die letzten Trainer in der Vereinsgeschichte, die ihr Amt unentgeltlich ausübten.
Pavliks Nachfolger, Franz Strohmeier war es dann als Vorstand vorbehalten in die A-Klasse aufzusteigen. Mit Trainer Edi Napela kamen vom Nachbarn FC Dingolfing auch die Spieler Manzinger, Forstner und Wacker, dazu die Rückkehrer Mühlbauer und Petersen. Der A-Klasse Landshut mit Vereinen wie Velden, Rottenburg und Ergoldsbach gehörte man 2 Jahre an.
1969 trat Sebastian Schmid jun. in die Fußstapfen seines Vaters und übernahm für 3 Jahre das Vorstandsamt des FC. In diese Zeit fiel das 50jährige Vereinsjubiläum, das mit einem Jubiläumsturnier mit den Nachbarvereinen Loiching, Niederviehbach und Dornwang gut über die Bühne gebracht werden konnte.

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Die 70iger bis jetzt

Bis 1976 etablierte sich die 1.Mannschaft in der B-Klasse. Die Vereinsführung übernahm für 2 Jahre Edi Napela und für die nächsten 3 Jahre Rolf Asbach. Einen Generationswechsel gab es 1976 als Helmut Krohn und Georg Mühlbauer die Geschicke des Vereins in ihre Hände nahmen. In deren Amtszeit konnten erstmals richtige finanzielle Rücklagen gebildet werden. Mit Großveranstaltungen und Vermarktung der Bandenwerbung ging man völlig neue Wege. Außerdem wurde der Verein 1977 als gemeinnütziger Verein beim Amtsgericht Landau ins Vereinsregister eingetragen.
Wenn auch sportlich die Senioren in der C-Klasse keine Bäume ausrissen, stiegen aufgrund der guten Vereinsführung der Mitgliederstand und der Kassenstand. Stolze 200 Mitglieder und ein finanzieller Grundstock zum Sportheimbau von 30.000 DM waren die beachtliche Leistung der Vorstandschaft unter Helmut Krohn. In dieser Zeit wurde auch die Verbindung zum Besitzer des Teisbacher Schlosses, Herrn Hackinger, hergestellt. In vielen Arbeitseinsätzen wurde der Schlossherr bei seinen Baumaßnahmen unterstützt. Herr Hackinger erwies sich dafür als großzügiger Förderer des Vereins. Diese Zusammenarbeit wurde von den nachfolgenden Vorständen weitergeführt.
Als Hubert Schicker und Rudi Sperka 1979 die Vorstandschaft übernahmen, traten sie mit dem Bau des Sportheims die wohl größte Herausforderung seit der Vereinsgründung an. Sie erfuhren dabei die Unterstützung von vielen Seiten. Bezirksspielleiter Huber organisierte ein Auswahlspiel gegen die „Vögtlinge“, eine Haussammlung bei der Teisbacher und Höferer Bevölkerung wurde durchgeführt, der Faßl-Club spendete die Lautsprecheranlage und ca. 6000 freiwillige Arbeitsstunden wurden geleistet.
Die Einsätze wurden von Georg Mühlbauer organisiert und standen unter der fachmännischen Leitung von Alois Trübenbach. Die Stadt Dingolfing und der Sportverband sowie der Bezirk Niederbayern haben mit ihren Zuschüssen Anteil am Gelingen des Werkes. Am September 1983 wurde das Sportheim von Pfarrer Karl-Heinz Memminger feierlich eingeweiht.
Auch auf sportlichem Gebiet wollte Vorstand Schicker Erfolge sehen und verpflichtete den ehemaligen Landesligaspieler Franz Forstner als Trainer. In der Saison 1981/82 schaffte man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Sprung zurück in die B-Klasse. Auch die Schülermannschaft wurde Meister und den sportlichen Erfolg rundete das Erreichen des Viertelfinales im Niederbayerischen Pokal ab. In den 80er Jahren entwickelte sich der FC vom reinen Fußballclub zum Sportverein. Neben der Sparte Damengymnastik wurden die Abteilungen Tischtennis und Tennis gegründet. Die Zusammenarbeit der Spartenleitungen mit der Gesamtvorstandschaft klappt bis heute gut. Die Sparten des Vereins werden an anderer Stelle in dieser Festanschrift vorgestellt.
Nun ist es an der Zeit, auch einmal an die Leistungen der vielen Jugendleiter in der Vereinsgeschichte zu erinnern. Nachwuchs- und Zukunftssicherung wird bei uns ja schon immer groß geschrieben.
Was Hans Hölzl in den 20er Jahren begann, wurde von Thomas Fischer fortgesetzt. Für die Übernahme des Vorstandsamtes war für etliche Anwärter die Hauptvoraussetzung, dass bereits vor seiner Wahl das Amt des Jugendleiters besetzt war. Jeder Vorstand wusste, was auf ihn zukommt, wenn die Jugendarbeit nicht in guten Händen wäre. Rolf Asbach und Franz Bardo wurden bereits als Pioniere nach dem Krieg erwähnt. Es ist unmöglich alle verdiente Jugendleiter zu nennen, Georg Wieselsberger und Reinhard Unger sind allerdings dem jetzigen Vorstand noch in guter Erinnerung.
Zwischenzeitlich wurden Jugendmannschaften bis zur F-Jugend gegründet. Damit bietet der FC Kindern ab 6 Jahren die Möglichkeit eines regelmäßigen Spiel- und Trainingsbetriebes. Jugendbetreuer wie Dieter Brandl, Max Irrgang, Herbert Singer und in jüngerer Vergangenheit Rudi Bauer und Herbert Zankl haben daran mitgewirkt. Etliche Jahre wurde auch in bestimmten Altersstufen eine Spielergemeinschaft mit Loiching praktiziert. Dank an dieser Stelle an alle, auch hier ungenannten Jugendbetreuern.
Beim Durchblättern der Vereinschronik ist festzustellen, dass man 1984 wieder in der C-Klasse angekommen war. Die 80er Jahre waren durch häufige Trainerwechsel gekennzeichnet. Auch Vorstand Hubert Schicker stellte sein Amt 1985 zur Verfügung.
Georg Mühlbauer und Franz Harlander übernahmen die Vereinsführung, wobei Harlander 1989 das Amt des 1.Vorstandes übernahm.
Hubert Schicker, ehemaliger Vorstand und Fussballabteilungsleiter komplettierte 1993 als 3. Vorstand das Dreigespann an der Vereinsspitze. Mit Alfred Heublein, dem langjährigen Kassier blieb die Führungsmannschaft des Vereins in den letzten 11 Jahren personell fast unverändert.
Nachdem die restlichen Belastungen vom Sportheimbau getilgt waren, setzte sich der Vereinsausschuss ein weiteres ehrgeiziges Ziel. Die Sportanlagen sollten erweitert werden. Dabei ging es um ein zweites Rasenspielfeld und um zwei weitere Tennisplätze.
Sportlich ging es nach einigen mageren Jahren, nur die Reservemannschaft konnte zwei Meisterschaften verbuchen, durch die Verpflichtung des Bayernligaspielers Helmut Lunz als Spielertrainer im Jahre 1990 rapide.

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Die 90iger bis jetzt

Und promt im Spieljahr 1990/91 wurde der Aufstieg in die B- Klasse geschafft. gerade richtig zum 70 jährigen Vereinsjubiläum. Der FC Teisbach erweiterte1993 seine Sportanlage um ein Rasenspielfeld mit Flutlichtanlage, sowie um 2 Tennisplätze unter Vorstand Franz Harlander.

1995 wurde der Aufstieg in die A- Klasse in den Religationsspielen nicht geschafft.

1996 feierte der FC Teisbach sein 75 jähriges Vereinsjubiläum. In sportlicher Hinsicht konnte der Verein auf erfolgreiche Saisonen zurück blicken. 5 Leistungsträger in der Mannschaft haben ihre aktive Laufbahn beendet, trotzdem wurde der 3. Tabellenplatz erreicht. Der 1. Vorstand Franz Harlander legte nach 8 Jahren sein Amt nieder, unter seiner Regie wurden beim FC Teisbach die Erweiterungen der Sportanlage fertig gestellt. Neuer 1. Vorstand wurde wieder Hubert Schicker, 2.Georg Mühlbauer, 3. Konrad Söldner. Im Zuge der Warmwasseraufbereitung wurde auf dem Dach des Spotheimes eine Solaranlage installiert. Die der 3. Vorstand Konrad Söldner organisiert. Der Spielertrainer Helmut Lunz verlässt nach siebeneinhalb Jahren Trainerzeit den FC. Für den Rest der Saison übernimmt Anton Heidobler das Training der Seniorenmannschaften.

Im Jahr 1999 wurde beim FC Teisbach ein Generationswechsel in der Vorstandschaft vollzogen. Nach Hubert Schicker wurde 1. Vorstand Andreas Schlag, 2. Konrad Söldner, 3. Josef Heber, die den Verein die nächsten 2 Jahre führen. Mit dem neuen Spielertrainer Jochen Freidhofer erhofft sich der Verein wieder höhere sportliche Erfolge und Ziele. Große Freude im Spieljahr 1999/ 2000, die 1. Mannschaft in die Kreisliga Straubing auf. Ein sportlicher Höhepunkt beim FC Teisbach, auch die 2. Mannschaft wurde Meister in der Reserverunde. Auch in den nächsten 2 Jahren bleiben Andreas Schlag, Konrad Söldner Vorstände, 3. wird Friedl Maier.

Im abgelaufenen Spieljahr 2001 verläßt Trainer Jochen Freidhofer wieder den FC Teisbach, der noch einmal höherklassig spielen will. Neuer Trainer wird Richard Strohmeier vom FC Dingolfing. Das Jahr 2001 ist ein Jubiläumsjahr für den Verein, der 80 Jahre alt wird. Das wurde groß gefeiert mit Bierzelt-betrieb und vielen Ehrungen für Vereinsmitglieder.

Im Spieljahr 2003 kommt wieder Jochen Freidhofer als Trainer zum FC. Im dritten Jahr Kreisliga Straubing belegt zu Saisonende die 1. Mannschaft den 2. Tabellenplatz und spielt in der Religation, scheitert aber kläglich gegen TSV Velden. Nach 4 jähriger Amtszeit treten Andreas Schlag und Konrad Söldner und Friedl Maier zurück. Neue Vorstände beim FC werden 1. Rainer Mücke, 2. Robert Mühlbauer, 3. Helmut Angerstorfer.

Im Spieljahr 2003/4 verläßt Jochen Freidhofer den Verein. Es wurde der 6. Tabellenplatz erreicht.

Mit dem Spieljahr 2004/5 kommt Martin Vohberger zum FC Teisbach. Der FC bleibt in dieser Saison auf soliden sportlichem Kurs. Vom BFV wurde dem FC die silberne Raute als Auszeichnung für gute Vereinsarbeit überreicht. Nach Trainer Vohberger konnte Charly Klostermeier wieder Richard Strohmeier als Trainer gewinnen.

2007 schaffte der FC Teisbach mit der 1. Mannschaft den 5. Tabellenplatz, die 2. Mannschaft wurde Meister in der Kreisliga. Auf der Sportanlage wurde in vielen freiwilligen Arbeitsstunden eine neue Lautsprecheranlage gebaut. Andreas Harlander übernimmt das Training beim FC Teisbach als Spielertrainer. Es soll sportlich noch weiter aufwärts gehen. In dieser Saison wurde die 1. Mannschaft Vizemeister und die 2. Mannschaft wieder Meister.

2008 der größte sportliche Erfolg der 1. Seniorenmannschaft, Aufstieg in die Bezirksliga – West. Seit Bestehen des Vereins der größte Erfolg! Seit dem Aufstieg sind 3 Seniorenmannschaften im Spielbetrieb. Die Macher in der Fußballabteilung bringen für die Heimspiele eine Stadionzeitung heraus. Im 1. Jahr der Bezirksliga erreichte die 1. Mannschaft einen 8. Tabellenplatz und die 3.Mannschaft in der A-Klasse Reserve den Meister. Rainer Mücke und Alois Geiger stehen nach 6 Jahren Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Neue Vorstände werden 1. Andreas Schlag, 2. Albert Wieselsberger, 3. Josef Augustin im Jahre 2009. Für das 2. Bezirksligajahr wurde Gerald Eckmeier als Trainer verpflichtet. Da sich keine Erfolge bei den Seniorenmannschaften einstellte, warf er im gegenseitigen Einvernehmen das Handtuch.