FC Teisbach empfängt TSV Abensberg

Marcel Hochleitner und der FC wollen den nächsten Sieg.

Bezirksligaduell am Sonntag um 15 Uhr in Teisbach

Für den FC Teisbach geht die Jagd nach Punkten am Sonntag weiter. In der Bezirksliga West trifft man auf den TSV Abensberg. Es findet am Teisbacher Erlenweg statt, überhaupt bestreitet man von den nächsten fünf Begegnungen vier auf heimischer Anlage. Ein guter Zeitpunkt also, um sich ein Punktepolster zuzulegen und den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern. Das Selbstbewusstsein nach dem Auswärtssieg bei Tabellenführer TSV Langquaid sollte dafür entsprechend groß sein.

Soweit scheint also Eitel Sonnenschein beim FC zu herrschen, wäre da nicht die Verletzung von Jonas Schreiner. Der Offensivspieler musste gegen Langquaid vor der Pause das Feld verlassen und wird in den nächsten Partien nicht zur Verfügung stehen. Nach Marcel Heinisch fällt damit also der nächste Flügelspieler verletzt aus. Lamentieren hilft jedoch ohnehin nicht, zur Freude von Coach Jochen Freidhofer zeigten sowohl Bastian Attenberger als auch Onur Ünce zuletzt sehr gute Vorstellungen, auch Alex Rauscher hat in dieser Saison bereits auf dieser Position gespielt. Mit Schreiner, Heinisch und Timo Grill hat man derzeit drei Langzeitverletzte, nach der Urlaubszeit muss man also weiterhin improvisieren und versuchen, weiterhin zu punkten und sich davon nicht beeinflussen zu lassen. Schließlich kreuzt am Sonntag ein Team in Teisbach auf, welches dringend Punkte holen will und mit einem Sieg punktemäßig zum FC aufschließen kann.

Allerdings zeigt die Formkurve des TSV nicht gerade nach oben, von den letzten sechs Begegnungen konnte man gerade einmal das Auswärtsmatch beim FC Ergolding gewinnen. Besonders schmerzhaft war die Derbypleite gegen den ATSV 1871 Kehlheim kurz vor Beginn des Gillamoos. Ein wildes Duell lieferte man sich am letzten Spieltag, als man sich in einer torreichen Partie mit 4:4 gegen den TV Aiglsbach trennte. Erst in der fünften Minute der Nachspielzeit gelang Michael Keil der Ausgleich. Trainer Andre Kleinknecht, der zuvor hauptsächlich Trainererfahrung im Jugendbereich des SSV Jahn Regensburg sammelte, muss also langsam aber sicher die Wende schaffen. Vor allem in der Offensive drückt bislang der Schuh, erst 15 erzielte Treffer stehen bislang zu Buche. Nimmt man die vier Treffer vom letzten Spiel gegen Aiglsbach weg, zählt man zu den schwächsten Offensivabteilungen der Liga. Hier gilt es also den Hebel anzusetzen, am besten schon am Sonntag in Teisbach. Probleme in der Offensive hat man bei den Weiß-Blauen bislang nicht feststellen können. Momentan stellt man den drittbesten Angriff der Bezirksliga, sicherlich ehrenwert. Auch der Tabellenstand ist für den FCT durchaus zufriedenstellend, wenngleich man sich bewusst ist, dass man den einen oder anderen Zähler liegen gelassen hat. Wenn man jedoch die wegen Urlaub oder Verletzung verhinderten Spieler berücksichtigt, kann sich die Leistung in der laufenden Saison mehr als sehen lassen.

Die Hoffnung ist nun, dass man auch weiterhin trotz der Verletztenmisere gute Leistungen abrufen kann, einfach wird dies jedoch nicht werden. Positiv ist hier, dass Stürmer Franz Gruber keine Anzeichen macht, seine Trefferquote herunterzufahren. Bereits elf Treffer hat der letztjährige Torschützenkönig der Kreisliga-Straubing markieren können, geht es nach dem Willen der Verantwortlichen, darf dies ruhig so weitergehen. Mit einem weiteren Sieg könnte man sich endgültig im Mittelfeld etablieren. Zudem stehen in den nächsten Wochen einige Highlights auf dem Programm, neben dem traditionellen Weinfest am kommenden Wochenende wirft das große Stadtderby gegen den FC Dingolfing bereits seine Schatten voraus. Zuerst muss man jedoch die knifflige Aufgabe gegen den TSV Abensberg lösen. Vor allem gegen Gegner aus den hinteren Tabellenregionen tat man sich in dieser Saison des Öfteren schwer, es wird spannend zu beobachten sein, ob man dies am Sonntag ändern kann. Möglich sollte dies in jedem Fall sein, mit einer konzentrierten Leistung wird man in jedem Fall einen Heimsieg anpeilen.