FC Teisbach muss sich im Derby geschlagen geben

Chris Laimer musste sich mit dem FC geschlagen geben.

3:1 Auswärtsniederlage gegen SpVgg Niederaichbach

Aufstellung FCT: Thomas Kerscher, Stefan Ruder, Daniel Vielhuber, Christoph Laimer, Marcel Hochleitner, Erik Dotzauer, Willi Haas (74. Christian Winzinger), Bastian Attenberger (85.), Onur Ünce (65. Kerim Soydan), Franz Gruber, Alex Rauscher. Tore: 0:1 Onur Ünce (5.), 1:1 Florian Wischinski (35. FE), 2:1 Thomas Warmer (41.), 3:1 Christian Spengler (84.).

Für den FC Teisbach gab es am Kirtawochenende eine bittere Auswärtspleite. Gegen die SpVgg Niederaichbach musste man sich trotz viel Einsatz und einer ordentlichen Leistung mit 3:1 geschlagen geben. Wie schon so oft in dieser Spielzeit brachte man sich mit unglücklichen Aktionen selbst auf die Verliererstraße, was nun ein Abrutschen auf einen Relegationsplatz zur Folge hat. Zu allem Überfluss verletzte sich während der Begegnung auch noch Kapitän Willi Haas, eine weitere Hiobsbotschaft für Trainer Jochen Freidhofer. Bereits beim Abschlusstraining am Freitag meldete sich Torhüter Mike Schwimmbeck verletzt ab, die Personalsituation wird langsam aber sicher zum Problem für die Weiß-Blauen. Dennoch zeigte man eine geschlossene Mannschaftsleistung, auch wenn dies am Ende nicht genug für einen Punktgewinn sein sollte. Dabei ging der Start an die Gäste aus Teisbach.

Nach nur fünf gespielten Minuten konnte Onur Ünce einen schönen Spielzug über Bastian Attenberger zur frühen Führung erfolgreich abschließen. Auch danach hatte man zunächst das Heft in der Hand und konnte weiter gute Ansätze zeigen. Dies hätte dann auch beinahe zum 2:0 geführt, als man einen berechtigten Elfmeter zugesprochen bekam. Dass man diesen so wichtigen Strafstoß dann nicht verwandeln konnte, passt in das Bild der letzten Wochen. Wie so oft im Abstiegskampf bleibt dies nicht ungestraft, auch an diesem Nachmittag sollte das so sein. Nach etwas mehr als einer halben Stunde bekam dann „Oabo“ seinerseits einen Strafstoß zugesprochen, Florian Wischinski ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und konnte ausgleichen. Nun war die SpVgg hellwach und nutzte die Schwächephase des FC aus. Noch vor der Halbzeit konnte man durch Thomas Warmer mit 2:1 in Führung gehen, ein herber Rückschlag für das ohnehin nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzende Team um Franz Gruber.

Trotzdem zeigte man auch in der zweiten Halbzeit durchaus eine ansprechende Leistung, auch wenn der Mannschaft die Verunsicherung derzeit deutlich anzumerken ist. Dass dann auch noch Pech dazu kommt, rundet den Gesamteindruck ab. So ging ein schöner Schuss von Stefan Ruder an das Torgestänge, in dieser Phase hatte Niederaichbach Glück. Die Möglichkeit, den Ausgleichstreffer zu erzielen, war daher also durchaus vorhanden, vor allem der läuferische Einsatz passte an diesem Tag. Gerade als man in den letzten zehn Minuten zu einer Schlussoffensive ansetzen wollte, lud man den Gegner mit einem individuellen Patzer zur endgültigen Entscheidung ein. Der eingewechselte Christian Spengler war der Nutznießer und konnte mit dem 3:1 den Sack zu machen.

Somit blieben die drei Punkte in Oabo, diese konnten sich durch den Erfolg etwas von der Abstiegszone absetzen, während der FC nun auf einen der beiden Relegationsplätze abgerutscht ist. Diesen will man schnellstmöglich wieder verlassen, am besten mit einem Heimsieg am kommenden Wochenende. Dann empfängt man den ATSV Kehlheim, ein weiterer direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Es bleibt zu hoffen, dass Trainer Jochen Freidhofer dann wieder auf den einen oder anderen angeschlagenen Spieler zurückgreifen kann, groß ist die Hoffnung hier allerdings nicht. Man wird also noch enger zusammenrücken müssen um gemeinsam die Wende schaffen zu können.